DIY Fotohintergrund oder Backdrops

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Auf Dauer ist ein und der selbe Hintergrund beim Fotografieren langweilig. Auch wenn ich zwischen meiner Arbeitsplatte in schwarz und dem Holzboden wechseln kann, sind Hintergründe enorm wichtig, um schöne Fotos zu machen und das Objekt in Szene zu setzen.

Dieses Projekt ist aber eher aus einem anderen Grund enstanden. Wir planen nämlich eine Schlafzimmerlampe in Milchstraßen Optik und hierfür musste ich meine malerischen Fähigkeiten erproben. Herauskam mein erster Fotohintergrund oder auch Backdrop genannt.

Fotohintergrund oder Backdrop
Material
So geht's
1. Öffnen und Umrühren der Farben.
Dies ist wirklich wichtig, da sich bei Farben oben immer eine Schicht bildet. Diese sollte möglichst vollständig eingerührt werden. Oft ist es auch so, dass sich Farbpartikel am Boden anlagern. Deshalb auch ganz unten mit Einrühren.

2. Grundieren der Platte.
Ich habe die Platte mit der Farbrolle grundiert. Das ging super einfach und wirklich schnell. In meinem Fall wollte ich eine Art Milchstraße nachbilden. Deshalb habe ich schwarz grundiert. Das Grundieren habe ich einmal in waagrechter und dann nochmal in senkrechter Richtung vorgenommen. So geht man auf Nummer sicher, dass wirklich alles komplett grundiert ist. Lasst die Farbe dann kurz antrocknen, bevor ihr weiter macht.



3. Anmischen von Farben
Zusätzlich zum rein Schwarz habe ich noch hellblau, rosa und grau angemischt. Das sind die Farben, die ich auf gängigen Milchstraßenbildern erkennen konnte. Eventuell würde ich beim nächsten Mal noch etwas gelbliches mit anmischen.

4. Weitere Farben in Wischtechnik auf der Platte verteilen.
Mit Hilfe des Schwamms habe ich die angemischten Farben auf dem schwarzen Hintergund verteilt. Der Hintergrund sollte dafür schon etwas angetrocknet sein. Dafür einfach etwas Farbe auf den Hintergrund kippen und mit der gelben Seite des Schwammes in den Bereichen verwischen, wo die Farbe gewünscht ist. So habe ich nacheinander die drei Farben aufgebracht. Erst blau, dann rot und am Ende grau, damit die Übergänge nicht so hart waren.




5. Am Ende kann man mit etwas Wasser die Ränder verwischen. Das hat bei meinen wasserbasierten Farben gut funktioniert. Allerdings muss man mit der Wasserdosierung sehr vorsichtig sein. Mit der schwarzen Seite des Schwammes könnt ihr zusätzlich noch Struktur erzeugen. Mir gefällt das allerdings nicht so gut. Das End Resultat sehr ihr auf dem letzten Bild. Mittlerweile habe ich den Hintergrund auch schon bei meinen Food Fotos eingesetzt. Das werde ich euch auch verlinken, so bald der Post online gegangen ist.



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