Meine Fermentationsprojekte: Kombucha, Sauerteig & Co

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Als ich den Blogbeitrag begonnen habe, habe ich eigentlich nur an Kombucha und Sauerteig als meine klassischen Fermentationsprojekte gedacht. Inzwischen merke ich: Unser Kühlschrank und unsere Vorratskammer sind voll von fermentierten Lebensmitteln und vielen Experimenten, die lecker schmecken und gesund sind, wie z. B. Sauerkraut, Kimchi, – ganz neu – wilde Hefe und Salzzitronen. Am Ende des Posts findet ihr auch mein Rezept für Salzzitronen und für was ich sie verwende :).

1. Fermentierte Getränke: Kombucha und Ginger Beer
Nach einer sehr langen Pause habe ich nun endlich mal wieder einen Kombucha angesetzt. Während in Vronis Kühlschrank in den letzten Monaten immer ein frisch gebrauter Kombucha zu finden war, lag in meinem Kühlschrank nur der verwahrloste Scooby. Wie ich meinen Kombucha ansetze habe ich in dieser Anleitung für Einsteiger erklärt. Die Zweitfermentation von Kombucha ist für mich nach wie vor der spannendere Teil, weil man hier so sehr variieren kann. In einem anderen Beitrag findet ihr verschiedene Möglichkeiten der Variation. Leider habe ich mich im letzten Jahr sehr schlecht um meinen Scooby – den Kombuchapilz – gekümmert, sodass er nichts mehr tut. Ein Glück vermehren sich Scoobys bei jedem neuen Ansatz, sodass mir Vroni einen abgibt :).

Und auch mein Ginger Bug kommt gerade wieder zum Einsatz. Ich freu mich schon auf den ersten Schluck des selbstgebrauten Ginger Beers.

2. Sauerteig
Es hat sehr lange gedauert bis mich Vroni davon überzeugt hat, dass selbstgebackenes Brot mit Sauerteig kinderleicht ist und dazu noch sooo lecker schmeckt. Doch einmal geschehen, gibt es bei uns seitdem jede Woche ein frisches Brot mit Sauerteig. Ich verwende immer unterschiedliche Mehlsorten und kann jedem, der gerne in das Brotbacken mit Sauerteig einsteigen möchte das Brot Buch vom Plötzblog empfehlen. Die Rezepte gelingen und es sind tolle Erklärungen enthalten.

3. Eingelegtes Gemüse
Sauerkraut, Kimchi und Salzzitronen: Das ist eigentlich der Standard in unserem Kühlschrank bzw. in unserer Vorratskammer. Bei Sauerkraut gilt das Gleiche wie für Sauerteigbrot: Wer einmal damit angefangen hat, kann dieses Lebensmittel nicht mehr im Supermarkt kaufen ;).

Auch Salzzitronen sind eine tolle Idee. Wir verwenden diese vor allem beim Grillen von Fisch, aber auch orientalische Gerichte lassen sich super verfeinern.

Wie versprochen ist hier mein Rezept für Salzzitronen:

  • 3-4 Zitronen
  • 60g Salz
  • etwas Schwarzkümmel
  • Safranfäden, wer diese zur Hand hat
  1.  Die Zitronen werden zunächst geviertelt, jedoch nicht komplett durchgeschnitten.
  2. Anschließend wird das Salz und etwas Schwarzkümmelsaat auf dem Fruchtfleisch verteilt.
  3. Die Zitronen kommen dann in ein vobereitetes Gefäß – ich verwende hier immer eines mit Schraubverschluss – und werden dort so hineingedrückt, dass sie am Ende vom eigenen Saft bedeckt sind. Das restliche Salz und die Safranfäden können auch noch hineingegeben werden.
  4. Die Salzzitronen fermentieren bei Raumtemperatur ca. 14 Tage. Im Kühlschrank halten sie sich seeeeehr lange ;).

Ein weiteres aktuelles Experiment von mir ist mein in Essig eingelegtes Gemüse. Gewürzt mit Koriandersamen und Pfeffer ist das ein toller Snack für die Brotzeit (siehe Bild von oben).

Und auch meine wilde Hefe habe ich neu in der Vorratskammer. Auf Instagram halte ich euch hier auf dem Laufenden, was sich dabei tut!

Was sind eure liebsten Fermente? Und was sollte ich unbedingt einmal ausprobieren?

Weitere Fermentationen von uns:
Kohl mit Karotte und Apfel
Fermentierter Kürbis
Tepache – ein anderes Ananasgetränk
Winterlicher Kombucha

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